Bike Camp Katalonien

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Bike Camp Katalonien2019-10-13T19:37:04+02:00
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Bike Camp Katalonien:

Eine Woche MTB Urlaub mit geführten Tagestouren an der Costa Brava!

Die Bike Camp Teilnehmer erwartet nicht nur 5 faszinierende Biketage mit geführten Touren, in einer grandiosen Landschaft. Sie dürfen sich auch auf eine tolle Unterkunft in herrlichen – direkt am Meer gelegenen – Ferienapartments freuen, die für eine Unternehmung dieser Art die ideale Basis bilden und das Gesamtpaket stimmig abrunden. 

Bike Camp Apartments in Traumlage:

Bike Camp Appartements

Kleine, familien geführte Ferienanlage mit insgesamt 6 Apartments, in vorderster Reihe direkt am Meer!

Jedes Apartment verfügt über 2 Schlafzimmer mit je 2 Betten, 1 Wohnzimmer, 1 kleine Küche und ein Bad mit Waschbecken, Dusche, WC sowie eine große gemeinsame Terrasse & Garten mit herrlichem Blick auf das Meer, die Berge und El Port de la Selva.

Die Apartments sind sehr ruhig gelegen und bewusst einfach ausgestattet (kein TV, kein WLAN)

Bikewaschmöglichkeit auf dem Grundstück

PKW Parkplatz

Grill

Die Ferien-Apartments sind sauber, gemütlich und stilvoll (typisch Katalanische Möblierung)

Wer will kann sich abends selbst etwas kochen, oder man geht zusammen essen.

Entfernung zum nächsten Badestrand, 1 min zu Fuß

Nächste Bar / Restaurant und ein kleiner Supermarkt, 2 min zu Fuß, auf dem nahegelegenen Campingplatz

Weitere Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten, etc., im Fischerdorf El Port de la Selva, Entfernung 2 km

Sie sind eine Gruppe von Radsportfreunden, interessieren sich für das Bike Camp, wünschen jedoch einen anderen Termin? Kein Problem! Individuelle Wunschtermine sind auf Anfrage möglich. Gerne können Sie mich dazu kontaktieren: Kontakt 

Es gibt Orte auf der Welt, die einen magisch anziehen. Das nur ca. 30 km südlich von der französischen Grenze gelegene Cap Creus in Katalonien, das ich die letzten Jahrzehnte über 30 mal besucht habe, ist so ein Ort.

Das Cap de Creus ist ein 13.886 ha großer Naturpark und bildet eine Halbinsel die über 10km weit ins Mittelmeer hineinreicht. Die Ausläufer der Pyrenäen fallen hier teils schroff ins Meer und bilden eine geradezu epische, unbesiedelte Landschaft. Der am Rand dieses Naturparks gelegene Ort El Port de La Selva, wo die Belchenradler Bike Camp Appartements liegen, hat sich zum Glück seinen ursprünglichen Charme eines alten Fischerdorfes noch weitgehend bewahrt und wurde von Bausünden verschont.

Map für das Bike Camp in Spanien
0km
ab Freiburg
0h
ca. Fahrzeit ab Freiburg

In Sachen Mountainbiken ist die Region noch völlig unerschlossen und ein echter Geheimtipp – aber nur für Kenner! Offizielles Kartenmaterial / Trailmaps, etc. sucht man hier vergebens und wer einfach drauflosfährt landet ruckzuck im Nirgendwo … Es hat mich viele Jahre gekostet, die versteckten Strecken und Trails der Region alle zu finden und diese einmaligen Trailperlen in sinnvoll fahrbare Touren zu packen. Ich freue mich sehr darauf, Ihnen diese gesammelten Schätze nun in meinem Bike Camp Katalonien anbieten zu können. Ihr Belchenradler – Christof Steier

Level 2  / Leicht Fortgeschritten

Das Naturerlebnis und die Sicherheit der Teilnehmer steht bei Belchenradler stets im Vordergrund, nicht der Nervenkitzel!

Die Tagesetappen der Bike Camp Touren liegen zwischen ca. 30 und 50 km und 800 -1200 hm. Sinnvoll für Teilnehmer ist Bikeerfahrung auf Naturtrails mit der Schwierigkeitsstufe bis S2 (click: Singletrailskala). Die Naturtrails in Katalonien sind häufig mit Wurzeln, Felsen und losem Gestein / Geröll versetzt und teils verblockt. Beispiel S2 Trail:

Keiner muss sich, oder den anderen etwas beweisen. Es wird empfohlen – in Abschnitten in denen man sich nicht sicher fühlt immer das Bike zu schieben. Safety first! Eine gesunde Selbsteinschätzung wird stets vorausgesetzt. Protektoren für Ellbogen und Knie sind besonders für weniger routinierte Teilnehmer empfehlenswert.

Das Bike Camp Katalonien beinhaltet auch immer “Fahrtechnik on Tour”- Einheiten. D.h. einzelne Stellen / Passagen werden fahrtechnisch erklärt und können dann, zusammen in der Gruppe, “abgesichert” geübt werden.

Am Cap de Creus sind die Natur-Trails oft mit losem Gestein und scharfkantigen Felsen versehen. Auch ist die gesamte mediterrane Vegetation am Wegesrand äusserst stachelig. Dies stellt beides hohe Anforderungen an die Bikes und besonders an die Reifen.

Als besonders ideal in Spanien haben sich die letzten Jahre “Tubeless-Reifen” erwiesen. Mit Dichtmilch ausgestattet sind sie weit weniger pannenanfällig in einer Umgebung, wo praktisch jede Pflanze Stacheln hat!

Wer mit Schlauch unterwegs ist, sollte definitiv genügend Flickmaterial und ausreichend Ersatzschläuche mitnehmen. Tipp: Stabile All Mountain- oder Enduro-Reifen sind zwar etwas schwerer, bieten aber einen besseren Pannenschutz, als superleichte Cross-Country-Reifen.

Ideal für das Bike-Camp in Katalonien wäre ein nicht zu schweres Fully. Ein Trailbike, oder ein All Mountain mit 130-150mm Federweg vorne und hinten, reicht völlig aus. Wer ein leichtes Enduro hat kann dies auch gut verwenden. Hardtails sind zwar ebenfalls möglich, verlangen dem Fahrer aber auf vorblockten Abfahrten einiges ab.

Auch Fahrer mit E-Mountainbikes sind herzlich willkommen im Bike Camp Katalonien. Bergauf müssen sie sich dann aber an das Tempo der unmotorisierten Teilnehmer anpassen.

Rechtzeitig vor Reiseantritt bekommt jeder Teilnehmer eine Packliste mit Ausrüstungs- und Ersatzteilempfehlungen. 

Programm – Bike Camp Katalonien:

Anreise Tag

“Ola” – Belchenradler heißt Sie herzlich Willkommen in Spanien!

Ab 17 Uhr Willkommens-Aperitif & Begrüßung der Teilnehmer. Beziehen der einzelnen Appartements

Adresse in Spanien: 

Carrer Port de la Vall 5, Urbanisation Perabeua

17489 El Port de la Selva

Weiter Fotos siehe “Appartements / Unterkunft” oben

Ab 19 Uhr, gemeinsames Abendessen (Selbstkosten), Besprechung der Abläufe für die kommende Bike Camp Woche

9.00-10.00 Uhr Belchenradler-Frühstück

10.15 Uhr Bikecheck

10.30 Uhr Start der ersten Tour: ” Camin Ronda – Cadaques”  (30,8 km, 843 hm)

Profil der Tour

Wir fahren mit den Rädern an der Küste entlang und machen gleich eine kleine “Fahrtechnik on Tour”-Einheit, in der wir die wichtigsten Fahrtechnik-Basics besprechen und uns schon etwas an das steinige Terrain gewöhnen können. Im Fischerdorf El Port de la Selva fahren wir den Berg hoch mitten hinein in den Park Natural. Zunächst noch auf breiten Wegen, die einen mit mässiger Steigung die Höhenmeter leichter erklimmen lassen, dann auf tollen Trails.

Über den Camin Ronda kommen wir Richtung Cadaques, wo wir unsere Mittagspause einnehmen.

Frisch gestärkt führt uns ein konditionell fordernder Weg wieder zurück in die Berge des Cap Creus. Eine schöne und technisch teils anspruchsvolle Singletrailabfahrt führt uns zurück nach El Port de Selva und zu unseren Appartements.

Der Abend steht zu individuellen Verfügung. Man kann sich verabreden zum gemeinsam Essen gehen, oder sich auch selbst etwas kochen. Bei einem Glas Wein oder Bier auf der Appartement-Terrasse lassen wir – mit Blick aufs Meer – die gemeinsamen Erlebnisse des ersten Tages Revue passieren …

9.00-10.00 Uhr Belchenradler-Frühstück

10.30 Uhr Start zur Tour 2: “Dolmen-Roses-Tour” (42,7km, 1200hm)

Bergprofil

Wir fahren nach dem alten “Selva de Mar” und von dort aus auf breiten, aber landschaftlich schönen Wegen mit nur mässiger Steigung – ganz entspannt – den Berg hoch. Oben angekommen, bietet sich eine fantastische Aussicht auf den “Golf von Roses”. Wir haben nun die Option entweder auf interessante Singletrails abzubiegen, oder die konditionell und fahrtechnisch einfachere Variante zu wählen.

Wir queren die Straße nach Roses und fahren bergauf zum Puig Alt. Zunächst sind wir noch auf breiten Wegen unterwegs, um weiter möglichst entspannt Höhenmeter zu gewinnen. Wenn es abwärts Richtung Roses geht, kommen Singletrails. Diese sind durchaus anspruchsvoll. Häufig felsig, mit losem Gestein und teils verblockt  im Bereich bis S2.

Hier können wir jahrtausendealte “Dolmen” am Wegesrand besichtigen – einfache Steinunterkünfte der Ureinwohner aus der Bronzezeit.

Wir fahren runter nach Roses ans Meer, wo wir in einem Strandlokal unsere Mittagspause einnehmen und uns für die nächsten Anstiege am Nachmittag stärken können.

Zunächst geht es noch in Roses an der Küste entlang, bevor es wieder bergauf Richtung Puig Alt geht. Wir fahren ein kurzes Stück das wir von der Hinfahrt bereits aus der anderen Richtung kennen, bevor wir auf einen Singletrail Richtung Perafida-Pass abbiegen. Dort angekommen haben wir die Option für den Rückweg nach El Port de la Selva, etwas bergauf in den Park Natural Cap Creus hinein zu fahren , oder wir fahren – falls alle müde sind – einfach direkt auf der kleinen Landstraße bergab nach Selva, zurück zu unseren Appartements.

9.00-10.00 Uhr Belchenradler-Frühstück

10.30 Uhr Start zu Tour 3: St. Pere de Rodes – Llanca (30km, 816hm)

Kurs Bike tour

Wir erklimmen den Anstieg von unseren Appartements am Meer aus zum fast 600hm hoch gelegenen Kloster St.Pere de Rodes über eine kleine, wenig befahrene Küstenstraße mit vielen Serpentinen. Immer wieder bietet sich ein atemberaubender Blick auf die Berge, das Meer und die Bucht von El Port de la Selva. Wir gewinnen an Höhe und haben einen fantastischen Ausblick nach Nord-Osten auf die oft noch schneebedeckten Gipfel der Pyrenäen. Nach Südwesten hin reicht der Blick weit in den Park Natural Cap Creus. Die Straße direkt unterhalb des Klosters St. Pere de Rodes verläuft eine Zeit lang fast eben und lässt unsere Beine nach dem anstrengenden Anstieg etwas ausruhen.

Der höchste Punkt unserer heutigen Tour ist die kleine Kapelle Santa Helena. Von dort aus überblickt man den gesamten Golf von Roses mit seinen Kilometer langen Sandstränden bis L’Escala. Nun sind wir auf den nächsten 13km abwärts nach Llanca nur noch auf Naturwegen unterwegs. Teils auf einfachen, breiten Wegen, teils auf Singletrails die meist im Bereich S1-2 liegen.

Im alten, historischen Ortskern von Llanca machen wir unsere wohlverdiente Mittagspause in einem Restaurant auf dem zentralen Dorfplatz. Höhenmetermässig haben wir für heute das Meiste bereits geschafft und so können wir uns entspannt auf den Rückweg begeben.

Zunächst fahren wir an den Hafen von Llanca und werfen einen Blick auf den neuen, recht touristischen Stadtteil. Um uns nicht mühsam von Bucht zu Bucht in ein ständiges auf und ab von Treppen und Sand zu begeben nutzen wir noch einmal kurz die Küstenstraße nach Selva. Bald aber schon biegen wir wieder ab Richtung Meer und fahren die letzten 5-6 km bis zu unseren Appartements auf einem schönen Naturweg immer direkt am Meer entlang.

9.00-10.00 Uhr Belchenradler-Frühstück

Heute ist Regenerationstag! Wer kennt das nicht? Man bucht eine Woche Radurlaub, ist hochmotiviert und gibt jeden Tag Alles. Aber statt konditionell besser zu werden, fährt man sich im Laufe der Woche immer mehr in den Keller. Kommt man dann geschwächt statt erholt ins kalte Deutschland zurück, fängt man sich auch noch prompt eine Erkältung ein. Der Nutzen der gesamten Trainingswoche ist dahin …

Aber soweit lassen wir es in unserem Bike Camp nicht kommen. Sportmediziner sind sich da völlig sicher. Der Körper braucht um besser zu werden, auch zwingend Pausen zum Regenerieren.

Der Tag heute steht jedem zur freien Verfügung. Die Gegend hält viele Optionen bereit und Belchenradler gibt natürlich auch gerne Tipps:

  • Wer sich gerne Städte anschaut kann z.B. nach Figures (30km) fahren. Dort befindet sich das weltberühmte Dali Museum. Die nächst größere Kreisstadt ist Girona (68km) mit zahllosen Geschäften, Tappa-Bars und einer schönen Altstadt. Barcelona ist 130km entfernt.
  • Aber auch die kleinen Orte in der Nähe haben ihren ganz besonderen Reiz. In Llanca ist Mittwochs immer Wochenmarkt. Das pittoreske Cadaques ist, zumindest ausserhalb der Hauptsaison, ein echtes Juwel. Roses hat seine endlosen Sandstrände und Uferpromenaden, aber auch viele kleine Geschäfte. El Port de la Selva (30 min zu Fuss / 10 min mit dem Rad) selbst muss man natürlich auch gesehen haben – wobei wir dort auch sicher öfters Essen gehen werden.
  • Wer auf das Radfahren an diesem Tag nicht ganz verzichten will, dem kann ich eine kleine, konditionell nicht fordernde “Erholungstour” mit nur wenig Kilometern und Höhenmetern empfehlen. Entweder nach Selva de Mar, oder nach La Vall. Beide Dörfer sind wie aus einer anderen Zeit: La Vall – völlig ohne Autos, die Gassen sind schlicht zu schmal und zu steil. Oder Selva de Mar mit seinem zentralen Waschplatz zum Wäsche waschen am Bach.
  • Wer gerne wandert für den gibt es zahllose, richtig tolle Touren, z.B. auf einem Pfad hoch zum St.Pere de Rodes, oder bis zur Burgruine.
  • Und – last but not least – bietet sich natürlich an diesem Tag auch die Möglichkeit einfach mal faul am Strand, in einer kleinen ruhigen Bucht, oder auf unserer herrlichen Appartement-Terrasse, die Seele baumeln zu lassen …  ; )

Nachdem an diesem Tag jeder Zeit hat um Besorgungen zu machen, würde sich dieser Abend – falls Interesse besteht – auch anbieten zum gemeinsamen Grillen auf der Terrasse.  

9.00 – 10.00 Uhr Belchenradler-Frühstück

10.30 Uhr Start zur Tour 4  Cadaques – Far de Cap de Creus “Lands End”  (41,7 km, 1215 hm)

Belchenradlertour

Gut erholt nach einem Tag Pause fahren wir von Selva aus wieder bergauf in den Park Natural Cap de Creus. Am Mas dels Bufador (einem alten verlassenen Gehöft) angekommen, biegen wir ab auf einen Singeltrail der zunächst noch einfach, später aber steil, verblockt und richtig anspruchsvoll wird (S2-3). Bei einzelnen Passagen empfiehlt es sich kurz zu schieben. Savety First! Eine gesunde Selbsteinschätzung wird stets vorausgesetzt. Die allermeisten Teile des Trails sind aber gut fahrbar im Bereich S1-2.

Der Trail führt uns direkt nach Cadaques. Von dort aus nehmen wir die kleine Küstenstraße nach Far de Cap de Creus, dem äussersten Ende des Cap de Creus. Dies ist der östlichste Punkt von Spanien und damit eine Art “Lands End” der Iberischen Halbinsel. Es eröffnet sich einem eine zunehmend atemberaubende Landschaft – wie aus einer anderen Welt. Man muss nicht esoterisch veranlagt sein um zu spüren, daß es sich hier um einen ganz besonderen Ort handelt, dessen Wirkung man sich kaum entziehen kann. Am Far de Cap de Creus gibt es ein Restaurant das so einzigartig ist wie der Ort selbst. Auf der Terrasse mit einem fantastischem Blick nehmen wir unsere Mittagspause ein. Es gibt leckere Tappas und Fisch, aber auch indische Gerichte.

Frisch gestärkt und erholt, fahren wir zurück Richtung Cadaques und biegen bei Port Ligat auf Naturwege in den Park Natural ab. Zunächst sind die Wege noch breit und lassen uns bei mässiger Steigung entspannt Höhenmeter gewinnen. Oben angekommen, fahren wir wieder lange Zeit auf tollen Singletrails die uns schließlich zum St. Baldiri bringen, einer verlassenen ehemaligen Klosteranlage, die wir kurz besichtigen. Danach machen wir uns mit sicherlich etwas müden Beinen auf den Rückweg nach El Port de la Selva und zu unseren Appartements. Aber die letzten 5-6 km geht es zum Glück nur noch entspannt auf breiteren Naturwegen bergab.

9.00 – 10.00 Uhr Belchenradler-Frühstück

10.30 Uhr Start zur letzten Tour 5: Perafida – Montjoi – Cadaques – Selva de Mar (53,7 km, 1420 hm)

Höhenprofil MTB Tour

Unsere letzte Bike Camp Tour wird noch einmal so ein richtiger Kracher! Sie fordert sowohl konditionell, als auch fahrtechnisch, einem so Einiges ab. Mit 53km Länge und über 1400 hm ist sie rein numerisch die anstrengendste Tour dieser Woche. Aber keine Angst – die beiden längsten Steigungen wurden bei dieser Tour bewusst so gewählt, daß sie gut zu bewältigen sind:

Wir fahren von El Port de La Selva aus die wenig befahrene Straße, mit moderater Steigung im überwiegend einstelligen Bereich, hoch zum Perafida Pass. Von dort aus geht es weiter bergauf und wir kommen auf einen schönen, superschmalen Singletrail der überwiegend gut zu befahren ist und nur wenige, kurze Schiebepassagen bergauf beinhaltet. Danach kommen wir auf breitere Naturwege die uns wieder zum Puig Alt Richtung Roses führen. Dieses mal fahren wir aber nicht zu den Dolmen sondern biegen schon früher links ab Richtung Montjoi und Meer. Es kommt eine Abfahrt mit zwei tollen Trails von denen der erste noch leichter und flowiger ist im Bereich S1-2. Der zweite ist ein richtig anspruchsvoller Endurotrail der auch S3-4 Kehren beinhaltet, bei denen es wohl für die meisten Sinn macht, kurz abzusteigen und runter zu schieben. Savety First!

Wir kommen in der Cala Montjoi direkt am Meer raus aus den Bergen und können nun in einer schönen Standbar eine kleine Pause einlegen und etwas trinken. Danach führt uns die Strecke eine Zeit lang direkt am Meer entlang. Wir können hier wählen zwischen einem schmalen Singletrail und einem etwas leichter zu fahrenden, breiteren Weg. Es erwartet und noch eine weitere Steigung, dann fahren wir bergab nach Cadaques, dem wir uns heute aus südlicher Richtung nähern.

Im Ort suchen wir uns ein nettes Restaurant und nehmen unser Mittagessen ein. Nachdem inzwischen alle schon 35 km und fast 1000 hm in den Beinen haben wählen wir heute für den letzten, größeren Uphill die einfacher zu fahrende  Straße von Cadaques zum Perafida-Pass und dann noch ein Stück weiter, überwiegend  auf gleicher Höhe bleibend, Richtung Roses.

Es folgt noch ein letzter kleiner Anstieg auf einem Naturweg, dann haben wir es in Sachen Höhenmeter geschafft und können uns auf eine Abfahrt freuen. Diese führt und zunächst auf einem breiten Weg und dann auf einem schönen S1-2 Trail ins alte Selva de Mar. Dort angekommen fahren wir durch schöne alte Gassen mit Natursteinböden und können, – wenn wir wollen – noch den “Einkehrschwung” in der zentralen Dorfbar üben. Zurück zu unseren Appartements rollt es sich, bei leichtem Gefälle auf den letzten 2-3 km, dann fast von alleine …

Abreise Tag

8.30 -9.30 Uhr Belchenradler Frühstück

Auch die schönste Woche hat leider irgendwann ein Ende. Wir packen unsere Sachen, frühstücken noch einmal schön zusammen und dann macht sich jeder auf den Heimweg. Die Appartements sollten bis 10.30 Uhr geräumt sein. Wem es gefallen hat, der darf sich schon auf das nächste Bike Camp Katalonien mit Belchenradler wieder freuen!

Bei Zustimmung aller Teilnehmer wird eine Dropbox eingerichtet, in der Fotos + Videos vom Bike Camp als schöne Erinnerung allen Teilnehmern zum Download zur Verfügung gestellt werden.

Adios und bis zum nächsten Mal!

Euer Belchenradler